Monatsbericht 1 / 2022

Aktualisiert: 6. Feb.


Rückblick Januar 2022

- Schwache Zielmärkte (u.a. DAX -3% / MDAX: -5%)

- FUNDament Total Return: +4,6% im Januar

- Ausblick: Zinswende erhöht Unsicherheit


Liebe Investorinnen & Investoren,

liebe Interessentinnen & Interessenten,


zunehmende Befürchtungen einer nachhaltigen Zinswende sowie anhaltende geopolitische Spannungen haben den globalen Aktienmärkten einen schwachen Jahresstart 2022 beschert. Der DAX gab im Berichtszeitraum um rund 3% und der MDAX um rund 5% nach. Technologietitel korrigierten überproportional, der Nasdaq 100 fiel um knapp 9% und der TecDAX um knapp 12%. Der FUNDament Total Return konnte sich dem negativen Umfeld entziehen und legt im Berichtszeitraum um knapp 5% zu. Neben den Absicherungsinstrumenten entwickelte sich auch das Aktienbuch positiv. Signifikant beitragen konnte z.B. die Position in K+S: das Unternehmen profitiert von anhaltend hohen Preisen für Düngemittel. Die stärksten negativen Beiträge verzeichneten Apontis Pharma (-0,25%) und Sixt Vz. (-0,26%). Die Nettoaktienquote nach Sondersituationen belief sich zum Monatsultimo auf niedrige 11%.

Zahlreiche Marktkommentatoren gehen davon aus, dass sich die Aktienmärkte in der ersten Phase des beginnenden Zinserhöhungszyklus positiv entwickeln. Diese Einschätzung wird an dieser Stelle nicht geteilt. Zwar ist richtig, dass die ersten Zinserhöhungen historisch gesehen „gekauft“ wurden. Allerdings waren die Zentralbanken auch nicht derart „behind the curve“ wie in diesem Zyklus. Die positiven Effekte am Aktienmarkt wurden nach unserer Einschätzung bereits antizipiert und realisiert, wenn man davon ausgeht, dass die erste Zinserhöhung bereits vor längerer Zeit hätte durchgeführt werden müssen. Hohe Bewertungen, anhaltend hohe Inflation, eine Knappheit an Ressourcen (Dünger, Industriemetalle, Öl & Gas), geopolitische Risiken sowie ein beginnender Zinserhöhungszyklus bilden nach unserer Einschätzung die Basis für einen volatilen Bärenmarkt, in dem die alten Gewinner strukturell verkauft werden. Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen eine solche Entwicklung auf den jahrelangen Siegeszug von passiven Instrumenten wie z.B. ETFs haben werden.

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